#29 Lang Lang
Shownotes
Kein klassischer Künstler der Jahrtausendwende löst solche Stürme der Emotion und der Zuwendung aus wie der chinesische Starpianist Lang Lang. Und das seit mehr als 20 Jahren. Bei den olympischen Spielen in Peking 2008 spielte Lang Lang für ein Milliardenpublikum. Die „New York Times“ nennt ihn „the hottest artist in the classical music planet“. Lang Lang lebt für seine Musik und macht Musik erlebbar. Kinder hören ihm gebannt zu, wenn er fordernde Werke wie Schumanns „Kreisleriana“ vorträgt. Clemens Hellsberg, der in seiner Eigenschaft als Philharmoniker-Vorstand Lang Langs Karriere fast von Beginn an begleitete, erklärt die Faszination, die von ihm ausgeht so: „Es wäre nicht schwer, seinen künstlerischen Weg der letzten 21 Jahre zu beschreiben. Aber wichtiger als jede Analyse ist die Tatsache, dass er trotz des unvorstellbaren Drucks, der in jedem Bereich an der Weltspitze herrscht, seine genuine Freude an der Musik bewahrt hat und damit das Größte vermittelt, das eine Künstlerpersönlichkeit geben kann: Er macht Menschen glücklich!“
Mit News-Redakteurin Susanne Zobl spricht Lang Lang über sein neues Album (erschienen bei der Deutschen Grammophon), das er dem französischen Komponisten Camille Saint-Saëns gewidmet hat, Komponistinnen, Frauen am Dirigentenpult, Künstliche Intelligenz und was ihn die Pandemie gelehrt hat.
(Das Gespräch wurde auf Englisch geführt).
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